
Um die hochgesteckten Ziele – vor allem die dauerhafte Integration von Menschen mit Benachteiligungen in den Arbeitsmarkt – zu erreichen, ist eine intensive Zusammenarbeit mit allen Systempartnern notwendig.
Partner des Ausbildungszentrum Vorarlberg sind in erster Linie die auszubildenden Jugendlichen mit ihren Angehörigen und ihrem sozialen Umfeld, aber auch Fördergeber (Bundessozialamt, Land Vorarlberg, Arbeitsmarktservice etc.) sowie die Lebenshilfe Vorarlberg mit allen Dienstleistungen. Wirtschaft- und Arbeiterkammer, Landesschulrat und Berufsschulen, Stiftung Jupident, Institut für Sozialdienste und alle anderen Sozialeinrichtungen haben ebenfalls eine große Bedeutung in der täglichen Arbeit. Im Bedarfsfall hilft das enge Netzwerk, um Probleme im operativen und auch strategischen Bereich optimal im Sinne der Auszubildenden lösen zu können.
Eine große Rolle spielt auch die intensive Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben des Landes. Einerseits helfen die Aufträge aus der Wirtschaft, die Kosten der Ausbildung durch Eigenerlöse zu reduzieren, andererseits ermöglichen diese Aufträge eine praxisbezogene und damit wertvolle Ausbildung. Ebenso wichtig ist der sogenannte „Switch-Effekt“ des AZV, besonders im Bereich der ÜAZ. Auszubildende können mit wenig Bürokratie vom AZV in die Wirtschaft wechseln oder bei Problemen im Betrieb auch umgekehrt. Ausbildungsverbünde und Fremdpraktika fördern eine flexible Durchlässigkeit, die den Auszubildenden zu Gute kommt.

Armin Hotz
GF Ausbildungszentrum Vorarlberg
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