Überbetriebliche Ausbildungszentren

In den Überbetrieblichen Ausbildungszentren (ÜAZ) können Jugendliche mit Benachteiligungen, die trotz intensiver Suche keine Lehrstelle gefunden haben (oder ihre Lehre abbrechen mussten), eine klassische duale Lehrausbildung absolvieren. Dabei steht neben einer betrieblichen, praxisorientierten Ausbildung (im Rahmen des gesetzlich vorgegebenen Lehrplanes) auch eine schulische Ausbildung an der zuständigen Landesberufsschule im Mittelpunkt. 

Zudem erhalten die Lehrlinge eine zusätzliche sozialpädagogische Unterstützung im ganzheitlichen Ausbildungsmodell. Die Inhalte und die Dauer der Ausbildungen richten sich dabei nach den gesetzlichen Vorgaben und orientieren sich an den Richtlinien des Berufsausbildungsgesetzes. Die Ausbildung wird mit einer Lehrabschlussprüfung beendet.

Die Standorte der ÜAZ:

Das ÜAZ soll:

  • Jugendlichen, die aus sozialen Gründen oder auf Grund von Qualifikationsproblemen Gefahr laufen, eine Ausbildung nicht erfolgreich abschließen zu können, eine Art Auffangnetz bieten
  • zur Entlastung des Lehrstellenmarktes in den kommenden Jahren beitragen
  • die Möglichkeit bieten, dass Jugendlichen, die in der Wirtschaft keinen Lehrplatz finden, ein Ausbildungsplatz angeboten werden kann.

Zugang zum ÜAZ:

  • Vormerkung beim AMS – die Zuteilung erfolgt durch die regionalen Geschäftsstellen des AMS
  • Auswahlgespräch im ÜAZ
  • Positive Absolvierung eines Praktikums im ÜAZ
 
Barrierefrei im Web

Armin Hotz
Geschäftsführer AZV
Hejomahd 2
6845 Hohenems
Tel.: 05576 / 74691
Tel.: 05523 / 65300
E-Mail: office@ueaz-hohenems.at